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Oeko Engineering & Marketing
Ingenieurbüro für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien
Bernhard Konrad, Dipl. Elektro-Ing., Dipl. Energie-Ing. NDS FH

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Energie-Wissen verständlich: Fenster - Laibung
Meist vernachlässt, erhebliche Wärmeverluste, erhebliches Gesundheitsrisiko

Sehr ungünstig: Die Außendämmung (schraffiert gezeichnet) erreicht den Blendrahmen nicht - eine massive Wärmebrücke über das Mauerwerk verbleibt!


Besser: Laibungsdämmung bis zum Blendrahmen - es verbleibt jedoch eine, wenn auch weniger gravierende, Wärmebrücke

Wärmeleitung durch die Fensterlaibung:
Werden bei Gebäudesanierungen Fenster gewechselt, dann geschieht dies häufig ohne Dämmung der Fensterlaibungen - man spart sich die Kosten der erforderlichen Maurerarbeiten.

Besonders ungünstig ist das, weil die neuen Fenster fast immer viel dichter sind als die alten, mithin der Luftaustausch geringer und die Raumluft feuchter.
Die Laibung bildet damit eine klassische Wärmebrücke mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen. Die unangenehmste ist erneut die Kondensation der Raumluft mit der Folge von gesundheits-gefährdender und hässlicher Schimmelbildung. Natürlich ist auch der Wärmeverlust nicht unwesentlich.

Bei einem Fensteraustausch sollte deshalb unbedingt und mindestens die Dämmung bis an den Blendrahmen angebracht werden.
Ideal sollte das Fenster in der Dämmebene stehen, womit die Wärmebrücken völlig beseitigt sind.
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Schimmelbesatz an einer ungedämmten Fensterlaibung. Foto: Publicity


Optimal:  Laibungsdämmung mit Einbau des Fensters in der Dämmebene - die Wärmebrücke ist völlig aufgehoben